Kein Platz für Gewalt gegen Frauen!
40 Bänke – 40 Zeichen gegen Gewalt

Unsere Jubiläumsaktion gemeinsam mit der Stadt Wedel zum 40-jährigen Bestehen unseres Frauenhauses.

Wir suchen 40 Sponsor*innen für 40 Plaketten. Die Plaketten werden auf öffentlichen Sitzbänken in Wedel angebracht. Eine Plakette steht für ein Jahr Frauenhaus: 40 Bänke – 40 Zeichen gegen Gewalt

Unsere Plakette:

FH-Wedel-Plakette-Metall02

Machen Sie die Hilfsangebote für Betroffene bekannt!
Setzen Sie ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen!

Wir laden Sie ein Sponsor*in zu werden. Für das Sponsoring fallen 20 Euro an.
Melden Sie sich gerne unter: info@frauenhaus-wedel.de oder 04103-14553

Bisher wurden 4 Plaketten gesponsert
Unser Ziel: 40 Bänke – 40 Zeichen gegen Gewalt!
Aktionsende: 15.11.2026

Sponsor*innen, die namentlich genannt werden dürfen:

 

Bonny Redelstorff, Ute Tautz, Bürgermeisterin Julia Fisauli, Jutta Stropahl

 

Ein herzliches Danke an alle namentlich genannten und nicht-genannten Sponsor*innen!!

von den Vorstandsfrauen, Mitarbeiterinnen des Autonomen Frauenhaus Wedel und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Wedel.

Frauenhaus - Wir über uns

Geschichte Frauenhaus Wedel

Autonomes Frauenhaus Wedel –
40 Jahre bewegte Geschichte

Im Jahr 1986 wurde das Autonome Frauenhaus Wedel eröffnet. Das Frauenhaus hat 15 Plätze für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder und bietet Beratung, Schutz und Unterstützung. 1984 wurde von engagierten Frauen aus Wedel der Verein Frauen helfen Frauen e.V. gegründet, welcher von ehrenamtlichen Vorstandfrauen geleitet wird und bis heute Träger des Frauenhauses ist. Ohne dieses damalige, bis heute bestehende, frauenpolitische und feministische Engagement gäbe es das Frauenhaus in Wedel nicht. Das Autonome Frauenhaus Wedel ist Teil der Autonomen Frauenhausbewegung, die sich seit ihren Anfängen in den 1970er Jahren mit der Gründung der ersten Frauenhäuser in der BRD, für das Ende von patriarchaler Gewalt einsetzt. Autonomie - also Unabhängigkeit und Selbstbestimmung waren und sind zentrale Leitgedanken dieser Bewegung und bis heute grundlegender Arbeitsansatz in den Autonomen Frauenhäusern. Die Mitarbeiter*innen arbeiten basisdemokratisch nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe, ressourcenorientiert und intersektional.

Dass Autonomie und Selbstbestimmung überlebenswichtig sein können, erfuhr das Autonome Frauenhaus Wedel nicht nur bei seiner Gründung, sondern auch im Jahr 2010 als von der damaligen CDU und FDP geführten Landesregierung, dem Frauenhaus die gesamte finanzielle Förderung gestrichen wurde, obwohl es immer voll belegt war! Die Vorstands-, Vereinsfrauen und Mitarbeiterinnen machten selbstbestimmt und ohne die finanzielle Förderung vom Land Schleswig-Holstein mit ihrem Angebot für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder weiter und starteten eine Spendenaktion zum Erhalt des Frauenhauses. Durch den starken Rückhalt, besonders in Wedel, von unterschiedlichsten Einzelpersonen, Institutionen, sozialen Einrichtungen, Firmen, Kirchen und von Seiten der Stadt gelang es das Frauenhaus zu retten und 2013 wieder in die Landesförderung zu kommen - eine einschneidende Erfahrung in der Geschichte des Vereins. Im Jahr 2022 wurde dann das Frauenhaus komplett saniert und umgebaut, um bessere und würdige Bedingungen für die Bewohnerinnen und deren Kinder sowie für die Mitarbeiterinnen zu schaffen.
Jetzt besteht das Frauenhaus 40 Jahre. Perspektivisch plant der Trägerverein die Schaffung von barrierefreien Plätzen und Plätzen für gewaltbetroffene Frauen und deren Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen nicht gut in der Gemeinschaft im Frauenhaus leben können. ALLE gewaltbetroffenen Frauen und deren Kindern sollen Schutz, Beratung und Unterstützung bekommen und die Istanbul Konvention vollständig umgesetzt werden.

Trotz und gerade wegen dem derzeitigen Erstarken von Autoritarismus, Demokratiefeindlichkeit und Antifeminismus - Ziel unserer Frauenhausarbeit ist und bleibt: die Abschaffung patriarchaler Gewalt und patriarchaler gesellschaftlicher Strukturen – für ein freies und selbstbestimmtes Leben ohne Gewalt für ALLE!